Die Vorbereitung auf den Notartermin – Schritt für Schritt einfach erklärt

17 Dez. 2021 | Allgemein

Notartermin

Du möchtest eine Immobilie verkaufen? Dann ist Dir bestimmt bekannt, dass der Notartermin bei diesem Vorgang unumgänglich ist. Du möchtest, dass bei Deinem ersten Termin alles glatt läuft und hast Interesse die wichtigsten Grundlagen bereits vorab zu erfahren? Dann bist Du hier goldrichtig. Wir zeigen Dir, worauf Du achten musst und geben Dir die wichtigsten Tipps mit an die Hand, die Du vor dem Notarbesuch berücksichtigen solltest.

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Kurz und knapp

Der Notartermin ist essenziell, um einen erfolgreichen und rechtskräftigen Abschluss bei dem Verkauf einer Immobilie zu erzielen. Nur durch diesen Termin erfolgt der Eintrag ins Grundbuch.

Step 1: Was muss im Vorfeld beachtet werden?

Sobald Du Dich mit dem zukünftigen Käufer auf einen Verkauf geeinigt hast, wird meistens zeitnah der Notartermin vereinbart. Es ist der letzte Vorgang bevor der Besitzer der Immobilie wechselt.

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Wer wählt den Notar aus?

In der Regel übernimmt der Käufer die Auswahl des Notars. Allerdings ist dies juristisch nicht verpflichtend. Du kannst Dich hier mit dem Käufer austauschen. 

Vereinbarung des Notartermins

Der Termin sollte in der Regel erst vereinbart werden, sobald sich Käufer und Verkäufer über den Kaufpreis der Immobilie einig sind. Auch inhaltliche Aspekte des Kaufvertrages sollten im Vorfeld besprochen werden und die Finanzierungsbestätigung des Käufers – sprich eine geprüfte Bonität – vorliegen.

Damit der Kaufvertragsentwurf erstellt werden kann, benötigt der Notar vorab gewisse Unterlagen. Folgende Unterlagen/Informationen solltest Du als Verkäufer dem Notar unter Berücksichtigung einer entsprechenden Vorlaufzeit zustellen: 

  • Informationen zum vereinbarten Kaufpreis, den Zahlungstermin sowie die Zahlungsbedingungen, die im Vorfeld zwischen den Vertragsparteien getroffen worden sind.
  • Erklärung über eine erfolgte Objektbesichtigung und das Vorliegen von Sachmängeln, falls diese existieren (Fotos).
  • Nebenabsprachen (z.B. Übernahme von eingebauten Möbeln). 
  • Den Grundbuchauszug sowie ein Auszug aus dem Liegenschaftskataster, der als Nachweis der Lage und Abgrenzung eines Grundstückes gilt. 
  • Einen Erbbaurechtsvertrag (bei Grundstücken mit Erbbaurecht). 
  • Eine Teilungserklärung (bei einer Eigentumswohnung).
  • Auskunft des Baulastenverzeichnisses.
  • Übergabetermin der Immobilie. 
  • den Umgang mit bestehenden Miet-/Pachtverhältnissen, falls vorhanden. 
  • Entscheidung über ein gegebenenfalls einzurichtendes Notaranderkonto.*

*Bei einem Notaranderkonto handelt es sich um ein sogenanntes Treuhandkonto. Hierüber wird der Geldtransfer beim Immobilienverkauf getätigt. Da das Konto von einem Notar verwaltet wird, ist dies die sicherste Form der Bezahlung im Immobiliengeschäft. 

 

Step 2: Findet ein Vorgespräch statt?

Bevor der eigentliche Termin geplant ist, kommt in manchen Regionen ein Vorgespräch zwischen Verkäufer, Käufer und Notar zustande. In München und Umgebung ist dies jedoch nicht üblich, da der Kaufvertragsentwurf vor Termin verschickt – und durch die betreffenden Parteien auf Richtigkeit überprüft wird. An dieser Stelle ist für Dich als Verkäufer wichtig zu wissen, dass der Notar als neutrale Person vermittelt. Das bedeutet, dass der Notar keine wirtschaftlichen Punkte wie beispielsweise die Höhe des Verkaufspreises überprüft. Daher

solltest Du unbedingt darauf achten, dass neben den Vereinbarungen auch die Zahlen entsprechend stimmen. 

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Step 3: Wie läuft der Notartermin ab?

Der Ablauf des Notartermins erfolgt immer nach einem gewissen Muster und dauert in der Regel 45-60 Minuten. Beim Notartermin sollten grundsätzlich alle beteiligten Personen anwesend sein. Falls Du an dem vereinbarten Tag verhindert sein solltest, kannst Du Dich auch über eine beglaubigte Vollmacht vertreten lassen. Wir empfehlen Dir dennoch vor Ort zu sein, da im Nachhinein häufig Fragen aufkommen können. 

Zunächst kontrolliert der Notar die Ausweise der beteiligten Personen. Im Anschluss wird der Kaufvertrag verlesen. Ab diesem Zeitpunkt können letzte Änderungen im Kaufvertrag besprochen werden, falls nötig. Da der Kaufvertrag oft viele schwer verständliche Klauseln enthält, besteht für Dich die Möglichkeit, hier erneut gezielt Fragen zu stellen. Du solltest auf jeden Fall alles gut verstanden haben, bevor Du den Vertrag letztlich unterschreibst. Mit der Unterzeichnung des Vertrages durch alle Beteiligten wird der Verkauf der Immobilie rechtskräftig und der Notartermin ist beendet. 

Um alles weitere (Auflassungsvormerkung, Meldung an das Finanzamt, etc.) kümmert sich dann der Notar. 

 

Step 4: Welche Notarkosten kommen auf Dich zu?

Die Höhe der Notarkosten ist gesetzlich festgelegt und liegt bei 1,5 – 2 Prozent vom Kaufpreis. Daher sind die Preise nicht verhandelbar und Du oder der Käufer könnt die Zeit für Preisvergleiche an dieser Stelle sparen. Die Kosten setzen sich aus den Notargebühren und der Änderung des Grundbucheintrages zusammen. Sowohl der Käufer als auch der Verkäufer haften gegenüber dem Notar für die Begleichung aller Kosten. In der Praxis übernimmt allerdings der Käufer den Großteil der Notarkosten und kann daher auch sein Recht nutzen, einen Notar seiner Wahl heranzuziehen. Über die anfallenden Gebühren informiert Dich der Notar vor dem Abschluss des Geschäfts. Achte darauf, dass Du diese Informationen auch wirklich erhältst.

 

Abschließende Gedanken

Der notarielle Prozess kann viel Zeit und Mühe in Anspruch nehmen. Oft ist es gerade für Neulinge schwierig, sich mit der rechtlichen Immobilien Thematik vertraut zu machen. 

Dieser Artikel gibt Dir einen guten Überblick, wie ein Notartermin ablaufen kann und welche Vorbereitungen getroffen werden müssen. Falls Du dazu weitere Fragen hast, gib uns gern Bescheid, damit wir Dich unterstützen können. 

Gerne beraten wir Dich aber auch persönlich zu Deinem Vorhaben und können Dich entlasten, indem wir beispielsweise den Notartermin für dich vorbereiten, Vertragsinhalte auf ihre Richtigkeit prüfen oder Dich zum Notartermin begleiten. Wir freuen uns, wenn Du Deinen Zielen durch unsere Hilfe einen Schritt näherkommen kannst.

 

Privatverkauf
Verkaufspreis:
oft unter Wert verkauft
Exposé:
oft unprofessionell und fehlende Angaben
Unterlagen:
häufig unvollständig, fehlerhaft und kostspielig eingeholt
Verkaufsprozess:
auf gut Glück
Erreichbarkeit:
häufig unzureichend da kein Hauptfokus
Verkaufsdauer:
6 - 12 Monate
Verhandlung:
Unsicherheit führt zu niedrigeren Verkaufspreis
Prüfung der Käufer:
wird oft ausgelassen
Kaufvertrag:
Verständnisprobleme und Unsicherheiten zum Inhalt
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